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Buchtipp „Individuation“, Christina Berndt

Der Kompass zum Ich – auf der Basis bahnbrechender Forschungsergebnisse


Das Ich ist keine feste Größe. Die Persönlichkeit wandelt sich – auch über die Reifung hinaus durch klassische Wendepunkte im Leben wie der Elternschaft, der Midlife Crisis und dem Eintritt ins Rentenalter. Welches mentale Werkzeug hilft, sich gegen negative Einflüsse zu schützen und die positiven besser zu nutzen, legt Spiegel-Bestsellerautorin Christina Berndt dar. Lebensentscheidungen wie die Berufs- und Partnerwahl haben großen Einfluss auf das Selbst, doch auch Mikroerfahrungen wie ständige Kritik hinterlassen ihre Spuren. Bei der Ich-Werdung spielen auch Faktoren wie die Darmflora, der Schlaf und Gedanken eine wesentliche Rolle: Mikroben wirken gegen Depressionen, guter Schlaf befördert die Zuversicht und was wir über uns denken, das stellen wir auch dar.

Christina Berndt liefert spannende Einblicke in die neuere Forschung, zeigt Persönlichkeitstests und Fallbeispiele und präsentiert so eine faszinierend gute Nachricht: Wir haben stets die Möglichkeit, uns neu zu erfinden.
Nach dem 30. Lebensjahr ändern wir uns nicht mehr. Christina Berndts Buch bestreitet das vehement und ermutigt, uns Veränderungen zuzutrauen.

Christina Berndt studierte Biochemie und promovierte in Heidelberg. Als Wissenschaftsredakteurin der ›Süddeutschen Zeitung‹ beschäftigt sie sich mit den Themenbereichen Medizin, Psychologie und Gesellschaft. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2019 den Medienpreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie und 2013 den angesehenen Wächterpreis. Sie wurde mehrfach unter die Wissenschaftsjournalisten des Jahres gewählt, zuletzt 2021 (Platz 1). Ihr Bestseller ›Resilienz‹ wurde in dreizehn Sprachen übersetzt.
»Sie ist eine der renommiertesten Wissenschaftsjournalistinnen in Deutschland.« Markus Kampp, BR Alpha-Forum

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