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Die Zukunft ist menschlich

Bedrohung durch Künstliche Intelligenzen? 

Im letzten Jahr hat mich dieses Thema immer wieder eingeholt. Zuletzt bei unserem Weihnachtsessen in der Bürogemeinschaft. Wir fragten uns welche Jobs wird es zukünftig noch geben? Was wird sich verändern? Wo erfahren wir Erleichterung durch KI? Was bedeutet das für unsere Zukunft?

Meine Kollegin Melanie erinnerte mich an einen interessanten Fachartikel von @managerseminare vor einigen Monaten. Dieser begann folgendermaßen: 

„Viele Jobs, die heute noch gebraucht werden, können Künstliche Intelligenzen zukünftig effizienter erledigen. Für Millionen Menschen stellt sich damit die Frage, wie sie sich aufstellen müssen, um gegen die Maschinen bestehen zu können. Der Speaker und Autor Dennis Fischer ist überzeugt: Der beste Weg besteht darin, wenn wir gar nicht erst versuchen, mit Algorithmen und Co. in Konkurrenz zu treten, sondern uns auf unsere menschlichen Stärken konzentrieren.“

Das sehe ich genauso und gehe noch einen Schritt weiter. Ich denke, dass wir diese Entwicklung als Chance begreifen können. GEGEN ist für mich eine blockierende Haltung. Denn in vielen Bereichen benötigen wir Automationen, weil Menschen diese Aufgaben nicht (mehr) machen können oder wollen. Und es gab schon immer Veränderungen dieser Art. Denken wir nur mal an den Beginn der Industrialisierung. Für mich stellt sich eher die Frage WIE können wir KI SINNVOLL nutzen? 

Der Artikel macht Mut und erläutert die verschiedenen Future Skills mit Blick auf KI und Mensch. Hier einige Beispiele:

„Es geht also darum, uns auf unsere menschlichen Skills zu konzentrieren. Dabei kommt es nicht darauf an, irgendwelche neuen futuristischen Kompetenzen zu entwickeln. Vielmehr zählen zu den relevanten Future Work Skills einige „alte Bekannte“: lebenslanges Lernen, kritisches Denken, Resilienz, Empathie, Kreativität, Selbstmanagement, die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen, kommunikative Kompetenz und unternehmerisches Denken.“

Kurzum: Es geht um KÖNNEN, was KI nicht kann und uns einzigartig macht. 

  • Maschinen können Korrelationen ermitteln, aber keine Kausalitäten erklären. Wichtig ist vor allem die Interpretation und das kritische Hinterfragen von Informationen. 
  • Kreativität im Sinne von Problemlösung. Die Qualität unserer Fragen bestimmt die Qualität unseres Lebens. 
  • „Das Überleben der Menschheit wird davon abhängen, ob sie die Empathie retten kann. Denn alles andere könnten ohnehin Roboter machen, nur Empathie fehlt ihnen“, meint der Physiker Stephen Hawking. 

Forschende sind heute überzeugt, dass es das #Mitgefühl war, das unser Überleben ermöglicht hat. Nur, wenn wir zusammen den aktuellen Herausforderungen begegnen, können wir diese bewältigen. 

„Die gute Nachricht ist: Unsere #Zukunft hängt nicht allein von der technischen Entwicklung ab. Wir müssen nicht zu Lückenfüllern werden in den Bereichen, die KI und Maschinen uns lassen. Wir können unsere Zukunft selbst gestalten – indem wir uns #weiterentwickeln.“

Stellen wir uns also Fragen wie, welche #Stärken habe ich? Was benötigen wir für dieses Thema oder Projekt? Wer könnte uns unterstützen? Wie und von wem könnte ich dazu lernen? 

Wir alle gestalten tagtäglich unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder. Mit jedem Gedanken und jeder Tat. 

Wie blickst du auf dieses Thema?
Welche Gedanken schwirren durch deinen Kopf?
Welche Fragen stellst du dir?

Quelle: 
Beitrag von Dennis Fischer aus managerSeminare 292, Juli 2022 /

Job Skills in Zeiten der Automatisierung | Die Zukunft ist menschlich